Über mich

Ich bin Simone Wiemuth aus Hildesheim und liebe Bienen!
2017 stand ich eher zufällig vor einem Bienenvolk. Meine Tochter durfte mit dem Finger frischen Honig aus einer Honigwabe naschen. Als mir erzählt wurde, dass die Bienen die Beschädigung an der Wabe bis zum nächsten Tag wieder reparieren würden war ich sprachlos. Meine Faszination war geweckt.
Im nächsten Winter fand ich meinen Imkerlehrvater und habe ihn eine Saison begleiten dürfen. Danach besuchte ich noch einen klassischen Grundkurs zur Bienenhaltung.
Mittlerweile bin ich 2. Vorsitzende und Gesundheitsobfrau für Bienen im Imkerverein Hildesheim, sowie Bienensachverständige für Bienenkrankheiten. Im Imkerverein Marienburg e. V. habe ich die Zweitmitgliedschaft.

Meine Leidenschaft

Mit ihr hat alles begonnen. Eine wunderbare rote Königin erhielt ich von meinem Imkerlehrvater. Meine Fehler hat sie stets behoben und mir so die nötige Unterstützung am Anfang gegeben.
Es ist aber nicht nur die spannende Arbeit an den Bienen, die mich fasziniert.  

Es sind auch die Zusammenhänge mit der Natur, die mich für die Umwelt sensibler werden lassen. Wann blühen die verschiedenen Trachtquellen?  Was werden die Bienen wohl sammeln? Wird es durch die Wetterlage überhaupt zur Blüte kommen?
Und zu guter Letzt liebe ich es meinen Kunden von meinen Bienen zu erzählen und tolle Produkte aus eigener Ernte zu verkaufen.

Meine Philosphie

Global denken und lokal handeln


Ich versuche stets über den Tellerrand zu schauen und Zusammenhänge wahrzunehmen.
Direkt spürbar wird es beim Thema Pestizide. Der Pestizideinsatz lässt sich nicht immer vermeiden. Umso wichtiger ist mir die enge Zusammenarbeit mit unseren örtlichen Landwirten. Nur so kann ich entscheiden, ob und wo ich die Bienen aufstelle.
Ist vom Bienensterben die Rede, denken die meisten Menschen an die domestizierte Honigbiene. Diese genießt jedoch die Pflege und den Schutz des Imkers. Anders ist es bei den etwa 20.000 Wildbienenarten. Alle von ihnen sind jedoch auf ein reichhaltiges und abwechslungsreiches Angebot von Blüten angewiesen. Aus diesem Grund achte ich bei der Bepflanzung meines Gartens auf bienenfreundliche Pflanzen und beziehe bei den Stadtwerken Nürtingen Bienenstrom. Durch einen Blühhilfebeitrag sorge ich so für mehr Artenvielfalt.

Meine Arbeitsweise

Ich halte meine Bienen einzargig in Holzbeuten. Es passen bis zu 12 Brutwaben in den Brutraum (US Dadant), wobei ich im angepassten Brutraum imkere und die Bienen nach Jahreszeit und Volkstärke schiede.
Mein gewonnenes Wachs trenne ich in Alt-Wachs und Jungfernwachs. So bin ich in der Weiterverwendung flexibel.
Es kommen bei mir nur organische Säuren zur Varroabekämpfung zum Einsatz. 
Der Königin werden bei mir keine Flügel geschnitten.
Eine regelmäßige Wabenerneuerung um Krankheiten vorzubeugen ist für mich selbstverständlich.